Der Gemeindebrief
Ausg. 15 April - Juni 2003
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Liebe Gäste - hier im Hause unseres gemeinsamen Gottes!


Wir haben gerade das Lukasevangelium zur "Verkündigung unseres Herrn" gehört.

  • Übrigens: Ist es Fügung, Schicksal, Kismet - oder hat es eine höhere Bedeutung, dass wir hier und heute diesen Gottesdienst mit diesem Evangelium in der Kirche "Verkündigung des Herrn" feiern?!
Aber, haben wir es nur gehört?
Oder haben wir auch etwas gesehen?
Und damit schon einen ersten Teil "erfahren"?

Können wir uns die Situation so vorstellen?
Lukas nennt präzise Zeit, Ort und Namen. Für ihn ist das Ereignis wohl so wichtig, dass er in seiner Geschichte sogar die wörtliche Rede gebraucht.
Aber, ist der Engel Gabriel - also die Kraft Gottes! - wirklich so ein hübscher blonder Engel mit weißem Kleid und Flügeln?
Ist Maria eine Jungfrau oder eine einfache junge Frau?

Ich glaube, Lukas wollte uns etwas ganz besonderes mitteilen.
In der Reflexion der österlichen Erfahrung will er das Unfassbare, das lang- und sehnsüchtig Erwartete - die Liebe Gottes zu den Menschen, zu seinen Geschöpfen in eine menschliche Geschichte fassen.

Gott will sich den Menschen offenbaren.
Gott will seine Liebe zu den Menschen zeigen.


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