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wir sind auf dem Weg zu Ostern. Die vierzig Tage der österlichen Bußzeit bilden den direkten Zugang zu diesem ältesten Fest der Christenheit. Eine Zeit der Umkehr, der Neu-Orientierung, der Neu-Besinnung. Am Ende dieses intensiven Weges werden wir zu dieser Erfahrung geführt: ![]() Sie wird noch deutlicher auf der letzten Geraden dieser Zeit: In der Karwoche. Gott in seinem Sohn wird das Leiden und Sterben nicht scheuen, er wird nicht versuchen sie zu umgehen. Der Mensch wird in seinem Versagen, Angst und oft panischer Hilflosigkeit von Gott ernst genommen. In der Feier der Osternacht werden wir mit einer geballten Dosis von sieben Lesungen aus dem Alten Testament "bombardiert". Für viele unverständlich oder sogar anstößig. Aber wenn wir sie als Lichter in der Nacht entdecken und zu verstehen versuchen, erscheinen sie uns als sieben österliche Lichtspuren: 1. Gott, der das Leben geschaffen hat, ist ein Gott für alle Menschen. Jeder Mensch ist ein Zeugnis dafür, dass Gott ihn gewollt hat. |
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